Ansiedlung - Ansiedlung von Handelsmärkten in Belgien nach dem Gesetz vom 13 August 2004

1. Rechtsgrundlage ist das Gesetz vom 13.August 2004, das die Ansiedlung von Handelsmärkten regelt (“Loi relative à l’autorisation d’ implantations commerciales / Wet betreffende de vergunning van handelsvestigingen”).

Neben dem o.a. sog. ‘Vorhängeschlossgesetz”, welches das vorherige Gesetz vom 29.06.1975, betreffend die Ansiedlung von Handelsmärkten, außer Kraft setzt, ist der Ausführungserlass vom 22.02.2005 beachtlich (“Arrêté royal précisant les critères à prendre en considération lors de l'examen de projets d'implantation commerciale et de la composition du dossier socio-économique / Koninklijk besluit tot verduidelijking van de criteria waarmede rekening moet worden gehouden bij het onderzoek van ontwerpen van handelsvestiging en de samenstelling van het sociaal-economisch dossier”).

Wichtig ist der Hinweis, dass bei Ansiedlungs- bzw. Erweiterungsprojekten von Handelsmärkten auch andere relevante Rechtsnormen von Bedeutung sind, insbesondere die

Baurechtsvorschriften und die Umweltschutzbestimmungen.

Infolge der erfolgten Umbildung des belgischen Staatsgefüges in ein Föderalstaatswesen können diese Normen im Einzelfall von Gemeinschaft zu Gemeinschaft (französischsprachige, flämische und deutschsprachige Gemeinschaft) bzw. von Region zu Region (wallonische, flämische und Brüsseler Region) unterschiedlich ausfallen.

Gegenstand nachstehender Ausführung ist nur die summarische Erläuterung der Gesetzgebung, die die Ansiedlung von Handelsmärkten im engeren Sinne betrifft. Im Bedarfsfall wird auf die Einzelaspekte dieser Gesetzgebung und die bau- und umweltschutzrelevanten Normen zu einem späteren Zeitpunkt eingegangen.

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