Ausländische Familienunterhaltsstiftungen

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Mit Urteil vom 29. Oktober 2009 hat das schweizerische Bundesgericht entschieden, dass das Verbot der Errichtung von Familienfideikommissen nach Art. 335 Abs. 2 ZGB keine sog. «loi d’application immédiate» im Sinne von Art. 18 IPRG darstellt, die die Anwendung eines ausländischen Gesetzes, welches die Errichtung von Familienunterhaltsstiftungen für zulässig erklärt, zu verdrängen vermag.

Aus dem Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts folgt, dass nach ausländischem Recht gültig errichtete Familienstiftungen in der Schweiz als juristische Personen selbst dann anzuerkennen sind, wenn sie als Zweck den voraussetzungslosen Unterhalt von Familienmitgliedern verfolgen.

Nachfolgend wird das Urteil des Bundesgerichtes dargestellt und gezeigt, welche Bedeutung diesem für die weitere Rechtsentwicklung in der Schweiz zukommen

könnte.

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