Die sicherheits- und industriepolitische „Zeitenwende“1 verändert Beschaffung, Kooperation und Technologiepfade im Verteidigungssektor. Die Gewährleistung resilienter Lieferketten wird dabei zu einem Drahtseilakt zwischen geopolitischen Disruptionen und einem scharfen öffentlichen Blick. Seit 2022 mehren sich beispielsweise Berichte über Schiedsverfahren unter Beteiligung ukrainischer Rüstungsunternehmen – unter anderem wegen bestellter, aber nicht erhaltener Waffenlieferungen.2 Auch deutsche Industrieunternehmen öffnen sich zunehmend für Schiedsverfahren3 und zwar aus gutem Grund: Eine effiziente, vertrauliche und planbare Streitbeilegung ist ein Wettbewerbsfaktor.
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